EFG Reutlingen
Herzlich willkommen ...

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)

Endlich Pfingstferien. Im Feriendomizil angekommen, können wir die Koffer auspacken. Für die nächsten Tage werden verschiedene Wanderrouten geplant. Auch wenn weiße Wolken den Himmel zieren, lohnt es sich Sonnenschutzmittel aufzutragen. Obwohl im Kalender schon der Juni steht, sind noch riesige Schneefelder auf den Bergen sichtbar. Wann hört denn hier der Winter auf?

Fragen an die Natur kommen auf. Doch beim genauen Hinsehen, erkennt man, wie der Kreislauf der Natur funktioniert. Mich fasziniert, dass die Flüsse in den Sommermonaten eine immer gleichmäßige Menge an Wasser transportieren: 

Kleine Bäche in den Bergen vereinigen sich. Mit einem großen Schritt kann man sie anfangs ohne Probleme überqueren. Weiter bergab gewandert, wird das Wasser mitreisend. Mit einem schweren Rucksack darin durchzuwaten, wäre sehr gewagt. Wird es hier Überschwemmungen geben, wenn so viel Schnee schmilzt? Keine Sorge. Auf der Sonnenseite der Berge darf zuerst der Schnee des Tales zu Wasser werden. Weiter oben wird der Schnee noch nicht schmelzen, weil es kälter ist – trotz des ständigen Sonnenlichtes. Einige Wochen später gibt es einen unauffälligen Übergang. Die Schneefelder auf der Sonnenseite sind kleiner geworden und das gleiche Spiel beginnt dort, wo ständig Schatten ist.

Auf diese Weise wird die Wassereinspeisung in die Flüsse schön portioniert. Bis in den Herbst hinein lässt sich der Schnee Zeit, um in lebensspendender Form ins Tal zu wandern. Was für einen kontinuierlichen Plan hat sich der Schöpfer hier ausgedacht!